Jean-Noël Briend ist ein Musiker mit vielen Facetten : Neben Gesang, Musiktheorie, Klavier, Chorleitung und Musiklehre gehört das Schauspiel zu seinen Talenten, was ihm verhilft verschiedenste Charaktere auf der Bühne zu interpretieren.
Er begann seine Karriere als Bariton, was seiner Stimme eine ungewöhnliche Fülle und Einzigartigkeit verleiht. Initiator seines Stimmwandels war Christian Tréguier, mit dem er immer noch zusammen arbeitet. Ebenfalls zählen Janine Reiss, Anne-Marie Fontaine und Christian Jean zu seinen Lehrern.
Von den großen internationalen Bühnen ist er besonders wegen seines französischen Repertoires gefragt (Faust, Don José, Roméo…). Große Konzertmeister wie Sylvain Cambreling und Helmut Rilling engagieren ihn für Aufnahmen.
Die Saison 2011-2012 eröffnet ihm die Bühne der Stuttgarter Staatsoper, wo er sich mit großem Erfolg in der Rolle des Faust (Fausts Verdammnis/ Berlioz) produzierte. Darüberhinaus beginnt er mit den Münchner Philharmonikern zusammenzuarbeiten in Auftritten am Münchner Gasteig gemeinsam mit José von Dam als Mephisto unter der Leitung von Stéphane Denève.
Die Rolle des Don José eröffnet ihm die Weltbühnen mit über 60 Aufführungen in Deutschland (Bonn, Weimar), in Japan (Tokio Opera City), Ägypten (Kairo), Katar.
Die Saison 2012-13 führt ihn nach Berlin (Berliner Philharmonie), Madrid (Teatro Real), Luzern (KKL), Strasbourg (Palais de la Musique), Bordeaux (Opera National), Stuttgart (Staatsoper), Varsovie…
Im Mai und Juni 2014 ist er im Teatro Real de Madrid zu Gast in der Rolle des Hoffmann (Hoffmanns Erzählungen) gemeinsam mit Anne-Sophie von Otter in einer Inszenierung von Christophe Marthaler unter der Leitung von Sylvain Cambreling.




![Biographie JN Briend [Biographie]](uploads/images/img_droite/photo_5.jpg)